Roadster, Cabrio, Spider, Targa — wer neu in unserer Community ist, fragt sich manchmal, wo eigentlich der Unterschied liegt. Hier klären wir kurz auf, woher der Begriff „Roadster" stammt und was ihn ursprünglich ausgemacht hat.
Was ist ein Roadster?
Als Roadster wurde ursprünglich die offene Karosseriebauform eines zweisitzigen Sportwagens bezeichnet, der über kein festes Dach und auch kein klappbares Verdeck verfügte. Wenn überhaupt, gab es nur ein einfaches Hilfsmittel zum Schließen — echten Komfort durfte man sich davon nicht erwarten. Das war aber auch nicht der Sinn der Sache: Beim Roadster tritt Komfort bewusst zugunsten eines niedrigen Gewichts in den Hintergrund, denn im Mittelpunkt steht der pure Fahrspaß.
Herkunft des Begriffs
Geprägt wurde der Begriff vor allem von britischen Herstellern wie Triumph, Jaguar und MG. Italienische Hersteller nannten ihre offenen Zweisitzer hingegen meist „Spider", seltener auch „Spyder" oder „Speedster" — im Kern aber immer dieselbe Idee: ein leichtes, offenes Fahrzeug ganz ohne Schnickschnack.
Ursprüngliche Ausstattung
Klassische Roadster waren sehr spartanisch ausgestattete Zweisitzer: Statt richtiger Glasfenster gab es Steckscheiben, und das Verdeck diente eher als Notlösung bei Regen denn als echter Wetterschutz. Der Vorteil dieser Schlichtheit: Roadster waren deutlich erschwinglicher als vollwertige Cabrios und dank des besseren Leistungsgewichts obendrein spürbar schneller unterwegs.
Und bei uns?
Bei den Roadsterfreunde Austria steht die Geselligkeit im Vordergrund und der Roadster im Mittelpunkt! Natürlich sind auch Cabrio- und Targafahrer bei uns herzlich willkommen — Hauptsache, das Dach bleibt unten.