Dass
aufgrund der widrigen Wetterprognosen über 100 Roadster- und
Cabriofreunde am Gelände des Donaukraftwerks Ybbs/Persenbeug zusammen
gekommen sind freut das Organisatorenteam rund um "Streckenmeister"
Mario ganz besonders. Belohnt wurden wir mit bestem Cabriowetter!
Die
Sonne lachte, der Regen blieb aus – nicht ein Regentropfen kam vom
Himmel als die Ausfahrt um 15:00 Uhr in Ybbs startete. Und auch während
der Ausfahrt blieb uns die kalte Dusche von Wettergott Roadsterus
erspart.
Die erste Etappe führte uns vom Kraftwerk über die
Donaubrücke aufs nördliche Donauufer. Dieses haben wir aber sehr bald in
Richtung Yspertal verlassen. Zwischen sanft geschwungenen Kurven reihte
sich auch die eine oder andere Haarnadelkurve in den Kreis der 121 von
uns gefahrernen Kilometer. Eine Umleitung bei Nöchling brachte einigen
lustigen Gesprächsstoff für den Mittelstopp in Bärnkopf.
Mittelstopp Bärnkopf Die
"Hoferwirtin" war etwas überrascht als wir um eine gute halbe Stunde zu
früh bei ihr eintrafen. Ihr eingespieltes Team hat das aber mit viel
Humor und perfektem Service wettgemacht. Als
ich nochmals raus zum Auto musste konnte ich die Köchin draußen im
Garten dabei sichten wie sie gerade frischen Schnittlauch für
unsere Suppen abschnitt, da wusste ich dass wir heute richtig gut essen
werden. Ich und alle anderen Roadsterfreunde wurden nicht enttäuscht.
Die Nudelsuppe wurde in urigen Schüsseln mit Schöpflöffeln auf den Tisch
gestellt und jeder konnte sich selbst einschenken. Der Schweinsbraten
mit echten waldviertler Knödln war ein Gedicht und
dass die Mohnzelte, Topfengulatschen und Marillenroulladen liebevoll
selbst gebacken waren konnte man mit jedem Bissen schmecken.
Zweite Etappe – Nachtfahrt Um
unserem Fotografen und Kameraauto die Arbeit zu erleichtern und noch
ein wenig Licht zu gönnen starteten wir um gut eine halbe Stunde früher
als geplant in die zweite Etappe. Trotzdem, oder genau deshalb wurde die
Nachtfahrt so erfolgreich, denn wir konnten bis zum Schluß mit offenem
Verdeck fahren – zu regnen hat es erst begonnen als wir schon an unserem
Endpunkt im Fassldorf waren.
Endpunkt Fassldorf Der
Parkplatz beim Fassldorf ist sehr begrenzt wodurch einige kurzerhand
den Bahnsteig der hier noch immer regelmäßig verkehrenden
Schmalspur-Dampflok benützten. Da der letzte Zug um 18:00 Uhr hier durch
kam war das kein Problem, sondern bot ein einmaliges Bild. In der
urigen Atmosphäre des Fassldorfs hielt "Kommandant" Edi sein
Schlussplädoyer und lobte wieder die gute Disziplin der Teilnehmer. Im
Fassldorf feierten wir noch bis lange nach Mitternacht die erfolgreiche
Ausfahrt. Wer den Heimweg dann nicht mehr antreten wollte konnte in
einem der vielen Fassln übernachten, was ein Erlebnis der Extraklasse war.
Mario,
der Organisator dieser Ausfahrt, bedankt sich bei allen die an diese
Ausfahrt und das Wetter geglaubt haben und beim Startpunkt aufgetaucht
sind! Danke!!!