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Cabrios

Streckenkilometer

Bericht zur SpringDrive

Der Angstschweiß stand uns auf der Stirn als wir den Wetterbericht für diesen Samstag gelesen hatten. Spielt das Wetter mit, oder lässt es uns im Regen stehen? Kurz gesagt – ja, es hat gehalten und mit uns einen wundervollen Tag im Norden Österreichs verbracht. Aber warum auch nicht, tags zuvor vollführten wir doch den Regentanz und opferten eine Jungfrau. Das einige Tage vor der Ausfahrt die Straße, an der unsere Route entlang führte, abgetragen wurde um eine neue Schicht Asphalt aufzutragen, hat das aber nicht geändert. Und so mussten wir mit unseren fein ausgeputzten Schlitten einige Kilometer über holprige Schotterpisten brettern. Aus Angst davor das ihr uns dafür lyncht haben wir zum Schluss noch eine kleine Extraschleife über den Kreisverkehr in Gmünd eingebaut um euch bei dieser Gelegenheit tief in die Augen schauen zu können. Als wir in lachende Gesichter schauten, die die Strapazen auf der Schotterpiste längst vergessen hatten, trauten wir uns auch den Endstopp anzusteuern. Nun, eine der beiden Geschichten ist natürlich frei erfunden doch beim Treffpunkt in Sprögnitz erfuhren wir dann die Wahrheit und nichts als die Wahrheit über die Fa. Sonnentor. Bei einer Betriebsführung durch den Vorzeigebetrieb in Sachen Energieeffizienz, Wertschätzung und Nachhaltigkeit lernten wir wie Kräuter in die Teebeutel kommen, warum das Prinzip „Leben und Leben lassen“ und gegenseitige Wertschätzung unerlässlich sind für ein langfristiges Miteinander und dass in der Natur die besten Rezepte liegen. Etappe eins Die erste Etappe der neuen Offen-Fahr-Saison führte durch urige Bauerndörfer, vorbei an, durch romantische Bachläufe getrennte, blühenden Wiesenlandschaften die ihre unterschiedliche Pollenpracht auf Lack und Leder unserer offenen Spaßgeräte ablagerten. Beim Mittelstopp im Bauernmuseum in Altmelon am Wachtelhof hatten wir nicht nur Gelegenheit die Autos wieder auf Hochglanz zu bringen, sondern wir wurden auch standesgemäß mit Schmalzbrot und gespritzten Süßmost verköstigt. Bevor wir das einmalige Bauernmuseum betraten hat uns Altbauer Wagner mit Geschichten und Weisheiten aus längst vergangen Zeiten unterhalten und dies mit seiner Mundharmonika selbst musikalisch begleitet. Das Museum ist so umfangreich dass sich allein dafür ein Tagesausflug ins Waldviertel lohnt. Und wenn man den Herrn Wagner freundlich fragt dann reißt er sogar den einen oder anderen Traktor aus der Vorkriegszeit an. Jaaa, die Maschinen laufen noch! Etappe zwei Die zweite Etappe überraschte uns gleich einmal mit der zuvor erwähnten Schotterpassage, die wir natürlich nicht in Bestzeit durchfahren haben. Wir sind ja keine Rallyefahrer, sondern Genießer. Und das haben wir dann auch getan, am Endstopp in Nondorf genossen wir echten Waldviertler Schweinsbraten mit den originalen Erdäpfelknödel. „Sowas kriegst halt nur mehr ganz selten“, pflegte die lustige Wirtin Pöhn des öftern zu wiederholen. Uns hat’s geschmeckt wir haben uns sauwohl gefühlt und so wurde der Abend gemütlich genossen. Der Abschied aus dem Waldviertel fiel schwer, denn der Schweinsbraten lag noch tief im Magen. Wir freuen uns auch schon auf die Ausfahrt im Sommer mit euch – diesmal geht’s ins Mühlviertel. Mal schauen ob die dort auch Kurven haben.
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